EINE HALTUNG

Kunstteller: Variations in grey

Kunstteller: Variations in grey

Von Achim H. Neinens

Es ist die Haltung, – etwas gebeugt und schwarz im Weiß. Sie wirkt nicht verwundert und auch nicht wunderlich. Die Lady hat den Kopf nach unten geneigt und sich leicht nach vorn gebeugt. So steht sie still da. Die Frau studiert das Bild auf dem Boden und findet es doch sonderbar. Der Gedanke an den Gedanken, der wohl des Geschehens Auslöser war, wird bleiben. Es war das Sinnen über Schwäche, bis zu dem großen Schrecken, als der unikate Teller fiel und mit einem einzigartigen Klirren in unzählige Scherben zerschellte. Das Geräusch klang wie ein Akkord aus einer Komposition der ›Musique Conkrete‹. Die Scherben auf dem blanken Boden beeindruckten. Wie extra und genauso arrangiert lagen sie der Künstlerin zu Füßen. Eine Impression, die bleibt und sie wird bedeutet als „Das letzte Mahl“. Doch so konnte das nicht bleiben, denn es wäre verletzend, – nicht für das Auge, jedoch für den Fuß, der darauf tritt, wenn er wäre nackt und ganz bar. Die Scherben als Schaden wurden weggekehrt aber ein Eindruck, der bleibt da. Fein gerahmt hängt er im Salon an der Wand und wirkt als Lichtbild eigenartig, unikat und bizarr.